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2023 wird erste österreichische Bank ins Krypto-Geschäft einsteigen

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Wer sich derzeit auf Events herumtreibt und sich mit Fintech- und Krypto-affinen Menschen austauscht, kommt um zwei Themen nicht herum. Zum einen natürlich der FTX-Kollaps, der stets für Kopfschütteln und Staunen, sorgt, und zum anderen ist es ein österreichisches Thema. Denn es gibt ein Gerücht und ein Rätselraten um ein Thema am heimischen Markt. 2023 wird eine große österreichische Bank ins Geschäft mit Kryptowährungen einsteigen. Doch welche ist es?

Einen Teil der Rechnung kennen aufmerksame Hörer:innen des Trending Topics-Podcast bereits. Vor kurzem nämlich hat dort David Schnetzer, CEO und Mitgründer des Linzer Krypto-Startups NodeVenture, das eine Technologie zur Verwahrung von Krypto-Assets (bzw. eigentlich deren Private Keys) entwickelt und diese Banken anbietet, verraten: „Wir werden mit Beginn nächsten Jahres mit der ersten österreichischen Bank live gehen. Ich darf zwar noch nicht sagen, welche es ist, aber ihr werdet es sicher alle mitbekommen“, so Schnetzer im Interview.

NodeVenture als technischer Partner

NodeVenture ist Trending Topics-Leser:innen sicher bekannt. Die Linzer Jungfirma mit etwa 30 Mitarbeiter:innen hat eine Lösung zur Verwahrung von Krypto-Assets entwickelt und außerdem eine FMA-Lizenz als Dienstleister in Bezug auf virtuelle Währungen erhalten. NodeVenture will es schaffen, die Sicherheit einer Offline-Wallet für die sichere Speicherung von Private Keys mit der Convenience einer Online-Wallet zu verbinden.

Welche Bank es nun sein wird, ist derzeit heißes Thema in der Branche. Es wird spannend zu sehen, welches Finanzinstitut den Vorstoß machen wird. Gerüchten am Markt sollen es nicht Erste Bank oder Raiffeisen sein, möglicherweise sind es eher Bank Austria oder Oberbank – in der Branche wird weiter spekuliert.

Zeitlich ist die Phase sicher interessant: Auf der einen Seite ist im Krypto-Winter nach einem Crash-Jahr das Interesse an Krypto-Assets gesunken, auf der anderen Seite gibt es immer mehr Menschen, die sich wegen des FTX-Kollapses (Kundengelder wurden dort sogar zum Kauf von Immobilien auf den Bahamas und Spenden an US-Parteien verwendet) nach einer sicheren Verwahrlösung für ihre Krypto-Assets umsehen. Manche setzen dabei auf Self Custody Wallets, kümmern sich also selbst um die Speicherung in Hardware Wallets und Co. Wieder andere gehen lieber zu in Europa regulierten Firmen wie Bitpanda.

NodeVenture: Sicherheit für Kryptowährungen trotz Krise

Kryptoverwahrung nach FTX-Kollaps heißes Thema

In Deutschland gilt die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte mit Hauptsitz in Ingolstadt in Oberbayern als Vorreiter in Sachen Krypto-Geschäft. Die Regionalbank bietet ihren Kund:innen seit Anfang 2022 Bitcoin an. Dort kann man BTC direkt via Online-Girokonto kaufen, muss sich um die Verwahrung aber selbst kümmern. Die bayrische Bank bietet den Kund:innen dazu die VR-BitcoinGoCard an, die wiederum von der Österreichischen Staatsdruckerei bzw. deren Tochterfirma Youniqx entwickelt wurde.

Im Falle von NodeVenture müssten sich Kund:innen der Bank nicht selbst um die Verwahrung kümmern, sondern könnten das der Bank, die die Technologie einsetzt, überlassen. Alternativen zu NodeVenture wäre etwa der US-Anbieter Fireblocks, der als Custody-Lösung etwa beim Neobroker Trade Republic und bei der Neobank Revolut zum Einsatz kommt, um die Keys der Kund:innen zu verwahren.

Bitpanda aus Österreich wiederum hat 2022 das britische Startup Trustology zugekauft, das mittlerweile in Bitpanda Custody umbenannt wurde. Es ist ein bei der Financial Conduct Authority (FCA) registrierte Anbieter von Krypto-Custody-Wallets für institutionelle Kunden.

Wie eine bayrische Regionalbank ins Bitcoin-Geschäft einsteigt – mit Hilfe aus Österreich

   
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