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Binance ist finanziell stark und könnte jedoch Geld einsammeln von Warren Buffets Berkshire Hathaway – Bericht

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  • Frühere Binance-Investoren enthüllen, dass die Börse keinen CFO hat, der dezentralisierte Strukturen durchsetzen könnte.
  • Laut diesen Insiderinformationen will CEO Changpeng Zhao keinen Posten des CFO im Unternehmen. Angeblich wursteln stattdessen 20 Mitarbeiter in dem Aufgabenbereich.

Seit dem milliardenschweren Zusammenbruch der Kryptobörse FTX sind Zweifel an der Solvenz von Binance und seinem Geschäftsgebaren aufgekommen. Die Tatsache, dass Binance keinen offiziellen juristisch relevanten Unternehmenssitz hat – Stichwort Ladungsfähigkeit – macht es schwer, Gesetze und Vorschriften für die Börse durchzusetzen.

In diesem Monat musste Binance innerhalb von nur drei Tagen Abhebungen im Wert von über sieben Milliarden Dollar verkraften, und die Börse hat es geschafft, diese offenbar problemlos zu bewältigen.

Bitcoin-Investor Mike Alfred hat einige zusätzliche Informationen über die finanzielle Lage von Binance und andere Entwicklungen öffentlich gemacht. Alfred sagte, er habe kürzlich mit einem Fondsmanager gesprochen, der eng Kontakte zu früheren Binance-Investoren hat.

Laut diesen Insiderinformationen hat Binance keinen CFO. Laut diesen Insiderinformationen will CEO Changpeng Zhao keinen Posten des CFO im Unternehmen. Angeblich wursteln stattdessen 20 Mitarbeiter in dem Aufgabenbereich.

Außerdem merkt Alfred an, dass Binance derzeit in aktiven Gesprächen mit potenziellen Investoren ist. Dazu gehört Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. Bei Binance ist man der Ansicht, dass eine weitere Kapitalrunde dem Unternehmen genügend Unterstützung und Glaubwürdigkeit verleihen wird – wobei die Reputation von Warren Buffet wohl eine Rolle spielen dürfte.

Da Warren Buffett jedoch ein scharfer Kritiker von Bitcoin und Kryptowährungen generell ist, ist es fraglich, ob er eine Investition seines Unternehmens in die Branche absegnen wird.

Binance sucht weiter nach einem Wirtschaftsprüfer

Seit dem Zusammenbruch des ehemaligen Konkurrenten FTX hat Binance nach Wegen gesucht, um mehr Transparenz in die Branche zu bringen – sagt der CEO jedenfalls. Binance begann mit dem Konzept der gemeinsamen Nutzung von Proof-of-Reserves, um mehr Transparenz in die Branche zu bringen. Die Prüfung der Binance-Reserven durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars Group wurde heftig kritisiert, da die Investoren der Meinung waren, dass sie nicht genügend Informationen über den realen finanziellen Status von Binance enthielt.

Die Dinge wurden erst recht interessant, als die Mazars Group verkündete, man werde die Zusammenarbeit mit Binance und anderen Krypto-Kunden einstellen. Binance-Chef Zhao sagt nun, die größte Herausforderung für Kryptounternehmen bestehe darin, den richtigen Wirtschaftsprüfer zu finden. In einem CNBC-Interview Anfang des Monats sagte er:

„Interessanterweise haben viele Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Angst davor, mit Kryptounternehmen zusammenzuarbeiten. Viele dieser Wirtschaftsprüfungsunternehmen wissen nicht, wie man Kryptowährungen prüft. Sie wissen nicht, wie man Nutzervermögen und verschiedene Blockchains prüft.“

Der Mann hat Nerven. Schuld an der Situation sind also nicht er und sein völlig intransparentes Unternehmen – von dem die Nachrichtenagentur Reuters sagt, es sei, was Informationen über seine Finanzen betreffe, eine „Blackbox“ – sondern schuld sind Wirtschaftsprüfer, die zu blöd sind, sein Unternehmen zu prüfen.

Unter Berufung auf informierte Kreise sagt Mike Alfred:

„Binance befindet sich seit einem Monat in aktiven Gesprächen mit einem Tier-1-Prüfer. Wir warten darauf, ob sie sie als Kunden annehmen werden.“

Alfred merkt weiter an, dass Binance kürzlich 500 Millionen Dollar in Twitter investiert hat und allein im letzten Quartal umgerechnet 547 Millionen Dollar an BNB verbrannt hat. Der Investor glaubt, dass Binance finanziell noch nie so stark war.

   
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