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FTX: Vorschuss von 12 Mio. US-Dollar an Kanzlei noch vor Insolvenzanmeldung

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Die insolvente Kryptobörse FTX hat Insolvenzanwälten einen Vorschuss in Höhe von 12 Millionen US-Dollar als Sicherheit gezahlt, um damit Gebühren und Ausgaben im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren zu decken, wie aus einem Gerichtsdokument vom 21. Dezember hervorgeht.

Sullivan & Cromwell LLP (S&C), eine Anwaltskanzlei aus New York City, hat 12 Millionen US-Dollar von West Realm Shires Services Inc. im Namen von FTX für juristische Dienstleistungen erhalten. In dem Dokument wird außerdem bestätigt, dass FTX in den letzten 90 Tagen, also seit August 2022 fast 3,5 Millionen US-Dollar an S&C gezahlt hat.

Ausschnitt aus dem Gerichtsdokument: FTX-Zahlungen an die Anwaltskanzlei S&C. Quelle: aboutlaw.com

Den Informationen zufolge hat FTX mindesten 15,5 Millionen US-Dollar für die Dienstleistungen von S&C gezahlt. Aus dem Dokument geht außerdem hervor, dass S&C derzeit 9 Millionen US-Dollar von diesem Vorschuss hält.

Nach den Zahlungen hat FTX am 11. November Insolvenz angemeldet. Gleichzeitig ist auch der CEO Sam Bankman-Fried zurückgetreten. Infolge der Schließung der Kryptobörse wurde FTX-Investoren der Zugang zu ihren Geldern verwehrt.

Um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, veröffentlichen einige Börsen Reservenachweise. Andere wiederum, wie der CEO von Paxful Ray Youssef, sprechen sich für die Selbstverwahrung von Bitcoin (BTC) aus.

   
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