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Terra Classic möchte die Gas-Gebühren um das 5-fache erhöhen

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Die Terra Classic Gemeinschaft hat mit der Abstimmung über einen Vorschlag begonnen, der darauf abzielt, die Gasgebühren für die LUNC Coin auf das bis zu Fünffache zu erhöhen. Ebenfalls soll die sogenannte Seigniorage Reward Policy abgeschafft und damit die Rückgabe von 10% der bereits verbrannten Token gestoppt werden.

Damit begibt sich die Gemeinschaft einmal mehr auf das Schlachtfeld, um das aufgeblähte Angebot der ehemals Terra Luna Coin zu bekämpfen. Doch geht es diesmal mehr um die Finanzierung des Unterfangens als um das Verbrennen selbst.

Die Verbrennungsrate von LUNC gerät ins Stocken

Terra Classic hat in den letzten 4 Wochen mit einem drastischen Rückgang der On-Chain-Verbrennungsrate zu kämpfen. Dieser Rückgang wird durch die Entscheidung der Krypto Börse Binance, die Verbrennungen ihrerseits zu reduzieren, nur noch weiter verschärft.

Mit dem Rückgang der Verbrennungsrate sinken auch die aus der Seigniorage Reward Policy erzielten Mittel. Diese hat ungefähr 100 Millionen Exemplare der LUNC Coin in den letzten vier Wochen von den 1 Milliarden Terra Classic Coins, die im gleichen Zeitraum verbrannt wurden, neu geprägt und an den Community-Pool gesendet.

Gleichzeitig verzeichnete das Netzwerk von Terra Classic in den letzten 4 Wochen 2 Milliarden LUNC an Transaktionsgebühren. Von diesem Wert wurde exakt die Hälfte als Steuer ebenfalls an den Pool überwiesen.

Die Quintessenz des Ganzen ist also, dass der Gemeinschaftspool in den letzten 4 Wochen zehnmal mehr Mittel aus den Transaktionsgebühren erhalten hat als durch die implementierte Seigniorage Reward Policy. Man könnte also sagen, dass sie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und damit überflüssig ist.

Daher zielt der Vorschlag darauf ab, die Seigniorage Reward Policy abzuschaffen. Stattdessen soll durch eine signifikante Erhöhung der Transaktionsgebühren mehr Mittel in den Gemeinschaftspool fließen.

Werden dadurch Transaktionen auf Terra Classic zu teuer?

Wenn wir nun darüber sprechen, dass die Community die Transaktionsgebühren um das bis zu Fünffache erhöhen möchte, stellt sich schnell die Frage, ob ein solcher Schritt Transaktionen nicht zu teuer gestalten würde.

In dem Vorschlag wird argumentiert, dass dies nicht der Fall sei. Die Gasgebühren bei Terra Classic betragen 0,894277 LUNC, was beim aktuellen LUNC Kurs 0,0001375398 US-Dollar entspricht. Die Gasgebühren für eine Transaktion auf Terra Luna 2.0 hingegen betragen 0,001943 LUNA. Bei dem aktuellen LUNA Kurs entspricht dies einem Gegenwert von 0,00253446318 US-Dollar.

In US-Dollar gemessen, bedeutet dies also, dass die Gasgebühren auf Terra Classic um das 18,42-fache billiger sind als auf Terra Luna 2.0. Selbst nach einer 5-fachen Erhöhung der Gasgebühren bleiben die Gasgebühren auf Terra Classic immer noch 3,68-mal billiger als bei Terra Luna.

Als Vorteile werden hingegen eine bessere Verbrennungsrate, mehr Belohnungen für Staker und Validatoren, sowie mehr finanzielle Mittel für den Community-Pool aufgezählt.

Das Ganze könnte zwar etwas kurzfristig gedacht sein, aber trotz alle dem trifft der Vorschlag auf viel Fürsprache. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass er auch angenommen wird.

Crypto King 👑 @CryptoKing_NFT Increase $LUNC gas fees by 5x to fund oracle pool to sustain staking rewards. (this will increase staking rewards, and $LUNC will still be competitive with other blockchains) See proposal: https://t.co/Dd2FxNPg11 12:29 AM · Jan 5, 2023    
Quelle

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