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Bitcoin-Kapitulation fast so schlimm wie nie zuvor: BTC-Hodler verlieren 10 Milliarden US-Dollar in einer Woche

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Bitcoin (BTC)-Hodler haben in diesem Monat fast stärker kapituliert als je zuvor in der Geschichte von Bitcoin.

Daten des On-Chain-Analyseunternehmens Glassnode bestätigen, dass es im November 2022 zum viertgrößten BTC-Verkauf aller Zeiten kam.

Bitcoin-Anleger verzeichnen Milliardenverluste

In der aktuellen Ausgabe des wöchentlichen Newsletters «The Week On-Chain» hat sich Glassnode mit den Auswirkungen der FTX-Situation auf BTC-Investoren auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse eingemischt aus: Einerseits hat ein großer Vertrauensverlust zu verlustbringenden Mittelabflüssen geführt, andererseits kam es auch zu einer «starken Akkumulation».

Für Leute, die unter den aktuellen Bedingungen in BTC einsteigen, ist es jedoch eine schwere Zeit.

«Ein Ereignis, das fast immer den Übergang von einem Bärenmarkt zurück zu einem Bullenmarkt antreibt, ist die dramatische Realisierung von Verlusten, wenn die Anleger aufgeben und in großem Umfang kapitulieren», wie Glassnode erklärte.

«Im November wurde mit einem 7-Tage-Verlust in Höhe von 10,16 Milliarden US-Dollar die viertgrößte Kapitulation aller Zeiten verzeichnet. Diese ist somit viermal größer ausgefallen als der Höchststand im Dezember 2018 und 2,2-mal größer als im März 2020.»

Bitcoin realisierter Verlust über 7-Tage, kommentierter Chart (Screenshot). Quelle: Glassnode

Die Kapitulation in Dollar lässt sich dadurch erklären, dass BTC/USD fünfmal höher liegt als Ende 2018 und 4,5-mal höher als im März 2020. Doch es ist ebenfalls klar, dass der Krypto-Markt seit dem Zusammenbruch von FTX Angst bekommen hat.

Wie Cointelegraph berichtete, hielten die Hodler direkt nach dem Ereignis 50 Prozent des BTC-Angebots mit einem nicht realisierten Verlust.

Glassnode verwies auf das bereinigte Verhältnis von Marktwert zu realisiertem Wert (MVRV) von Bitcoin. Dieser Indikator zeigt, dass Coins, die sich on-chain bewegen, ein Verlustniveau erreichen, das selten zuvor verzeichnet wurde. Glassnode bezeichnet das als «Peak Under-Performance», also eine Spitze für die schlechte Entwicklung.

Das sogenannte Adjusted MVRV-Verhältnis ist das Verhältnis zwischen dem Marktwert von BTC und seinem realisierten Wert, abzüglich der Gewinnauswirkungen von Coins, die sieben Jahre oder länger ruhen.

«Dieser Indikator zeigt derzeit einen Wert von 0,63 (durchschnittlicher unrealisierter Verlust von 37 Prozent) an. Das ist durchaus beträchtlich, da nur 1,57 Prozent der Handelstage in der Bitcoin-Geschichte einen niedrigeren Adjusted MVRV-Wert aufgewiesen haben», wie es im Newsletter heißt.

«Mit anderen Worten, wenn wir die Gewinne, die durch das vermutlich verlorene Angebot gehalten werden, abziehen, steht der Markt aktuell soweit im Minus, wie noch nie, seit dem Pico-Tiefpunkt im Dezember 2018 und Januar 2015.»

Bitcoin Adjusted MVRV-Verhältnis, kommentierter Chart (Screenshot). Quelle: Glassnode

Den Rückgang wie im Dezember 2018 kaufen

«The Week On-Chain» hat dennoch auch ein paar gute Nachrichten für den Markt.

Trotz der vorangegangenen Verluste haben die Hodler seitdem aggressiv BTC aufgekauft. Diese Käufe kamen aus allen Gruppengrößen, von den kleinsten «Shrimps» bis zu den größten Walen.

«Im Vergleich ähnelt der die starke Akkumulation in letzter Zeit nach dem jüngsten Ausverkauf der von Ende 2018», so Glassnode.

Er fügte hinzu, dass ähnliche schwarze Schwäne in der Vergangenheit von Bitcoin, darunter auch kürzliche Ereignisse, wie der Zusammenbruch von Terra, ähnliche Anlegerreaktionen ausgelöst haben.

In einem Chart dazu sieht man, dass der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt (MA) des Accumulation Trend Score die aktuellen Bedingungen in lila darstellt. Das signalisiert eine Massenakkumulation. Gelb hingegen deutet auf eine massenhafte Distribution von BTC auf dem Markt hin.

Bitcoin Accumulation Trend Score (7-Tage-MA), kommentierter Chart (Screenshot). Quelle: Glassnode

Die Ansichten, Gedanken und Meinungen, die hier geäußert werden, sind allein die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten und Meinungen von Cointelegraph wider.

   
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