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Bitcoin-Kurs bleibt unter 17.000 US-Dollar, Märkte warten auf VPI-Daten

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Bitcoin (BTC) verbleibt am heutigen 8. Dezember unterhalb von 17.000 US-Dollar, obwohl die Handelseröffnung an der Wall Street zumindest für ein wenig Rückenwind gesorgt hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Dollar fällt, Aktienmarkt steigt

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden nahezu flach geblieben.

Ohne größere Ereignisse auf der Makroebene schielen die Analysten aktuell hauptsächlich auf die momentane Schwäche des US-Dollars als möglichen Katalysator für den Kryptomarkt und Aktienmarkt.

So droht der US-Dollar-Index (DXY) zurzeit, unter einen mehrtägigen Support abzurutschen, nachdem der Index heute schon mehrfach unter 105 Punkte abgefallen ist.

„Der DXY ist heute erstmals seit Juni 2021 unter den 100-Day MA abgerutscht“, wie Joe Cariasare vom Podcast Inside Bitcoin anmerkt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Der Krypto-Trader Pierre gibt zu bedenken, dass sowohl der DXY als auch der S&P 500 bis zum 13. Dezember in eine Seitwärtsbewegung übergehen könnten, denn an diesem Datum werden die neuen Inflationsdaten in Form des VPI veröffentlicht, die die weitere Stoßrichtung vorgeben könnten.

Cointelegraph hat den Verbraucherpreisindex schon des Öfteren als wichtigen Fingerzeig für die weitere Kursentwicklung benannt.

„In der Zwischenzeit bewegen sich der S&P und der DXY seitwärts um ihr 200-Day EMA“, wie der Analyst mit Blick auf das zugehörige Kursdiagramm schreibt. Und weiter:

„Der DXY scheitert zunächst am neuen Widerstand, während der S&P imAufwärtstrend seinen wichtigen Support verteidigen muss. Bis die neuen VPI-Daten kommen, wird es für beide wohl in der abgehackten Seitwärtsbewegung weitergehen.“

Der Analyst Daan Crypto Trades geht wiederum davon aus, dass der Bitcoin-Kurs schon bald die angesammelte Liquidität auf der Ober- und Unterseite auflöst.

„BTC befindet sich in einer sehr engen Preisspanne mit vielen offenen Höhen und Tiefen“, so der Experte auf Twitter. Weiter führt er aus:

„Ich denke, dass diese Level allesamt abgeklappert werden und dass der erste große Schritt ein Fakeout sein wird, der sich dann später zur anderen Seite auflöst. Das wäre typisch Bitcoin.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Daan Crypto Trades/ Twitter

Geht der Bärenmarkt in die letzte Phase?

Die Handelseröffnung an der Wall Street hat derweil für leichten Rückenwind für die risikobehafteten Finanzprodukte gesorgt.

So konnte der S&P 500 bei Redaktionsschluss immerhin 1 % zulegen, während der Nasdaq Composite Index 1,2 % im Plus ist. Der asiatische Aktienmarkt konnte sich sogar noch etwas mehr erholen, entsprechend steht der Hang Seng aus Hongkong um 3,4 % höher.

Langfristig bleiben die Aussichten für Bitcoin jedoch für viele Experten eher mau.

Der Beobachter Byzantine General meint sogar, dass der Bärenmarkt jetzt erst die schlimmste Phase des Jahres erreicht.

„Das Handelsvolumen für Perpetual Futures ist aktuell im starken Abwärtstrend. Der Markt verengt sich, die Spekulanten profitieren“, wie der Experte mit Blick auf die Bitcoin-Futures schlussfolgert. Dem fügt er an:

„Wir treten jetzt wahrscheinlich in die finale Phase des Bärenmarktes ein, aber die letzte Phase ist oftmals auch die schlimmste.“

Wie die Daten von Coinglass zusätzlich zeigen, sinkt das Open Interest für BTC-Futures zuletzt immer mehr ab.

Open Interest für Bitcoin-Futures. Quelle: Coinglass    
Quelle

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