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Bitcoin-Prognose: Das sagen die Krypto-Experten

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Bitcoin-Prognose gefällig? Die Ereignisse der letzten Wochen haben dem Krypto-Markt zugesetzt. Wird Bitcoin davon langfristig geschadet werden? Wir haben uns umgehört.

Wer es wagt, eine Bitcoin-Prognose zu stellen, bewegt sich meistens auf unsicherem Terrain. Ereignisse, wie das Debakel rund um die Krypto-Börse FTX treten oft unerwartet auf und reißen den gesamten Krypto-Markt in Mitleidenschaft. Preissteigerungen, geopolitische Schieflagen und eine allgemeine Verunsicherung tun ihr übriges, um die Kurse zu drücken. Was sagt uns das für eine Bitcoin-Prognose?

Bitcoin-Prognose: Manchmal braucht es Weitblick

Die Grundidee hinter Bitcoin war es, ein dezentrales Geldsystem bereitzustellen. Dezentral bedeutet ohne Intermediäre, also ohne vermittelnde Instanzen auszukommen. Theoretisch funktioniert das. Doch in der Praxis greifen Nutzer und Nutzerinnen nach wie vor auf zentralisierte Börsen zurück. Wer es dann versäumt, seine Coins sicher aufzubewahren, hat unter Umständen das Nachsehen und kann sie verlieren. Etwa, weil die Börseninhaber sie verzocken oder die Sicherheitsinfrastruktur so miserabel ist, dass sie geklaut werden können. Das liegt dann aber nicht an etwaigen technologischen Problemen bei Bitcoin, sondern an den Anbietern selbst.

Das Wertversprechen hinter Bitcoin, ein dezentrales Geldsystem bereitzustellen, bleibt von solchen Dingen im Grunde unberührt. Eingesessene Krypto-Fans betrachten BTC auch vielmehr als Wertspeicher – sie glauben an den langfristigen Erfolg der Kryptowährung und stapeln weiter Satoshis. Doch warum fallen die Kurse trotzdem und warum ist die kurzfristige Bitcoin-Prognose eher düster? Das Problem: Märkte sind oft irrational und reagieren kurzfristig überhitzt. Der aktuelle BTC-Kursrutsch ist einer Panik-Stimmung eines Marktes geschuldet, der bereits zuvor extrem verunsichert war.

Wie sehen also die Zukunftsaussichten aus? Wir haben uns einmal umgehört und umgeschaut, was Krypto-Experten zu den mittelfristigen Aussichten sagen.

Bitcoin-Prognose von Julian Hosp: “Seitwärts oder runter”

Krypto-Influencer Julian Hosp sieht mehrere Szenarien für das kommende Jahr. Seine Bitcoin-Prognose 23: Wir könnten uns seitwärts oder abwärts bewegen. Doch auch die Chance auf neue Allzeithochs will der Krypto-Experte nicht ausschließen. Die weitere Entwicklung hängt seiner Meinung nach vom US-amerikanischen Zentralbankensystem und deren Geldpolitik zusammen. Dahingehend erklärt er gegenüber BTC-ECHO:

Ich beobachte primär folgende Dinge: Die FED wird immer weniger relevant werden, außer, auch wenn sehr unwahrscheinlich, sie betreibt mit Vollgas Quantitative Easing [Anm. d. Red: expansive Geldpolitik]. Dann sehen wir die Chance auf ein neues ATH bei BTC. Die zwei wichtigsten Faktoren werden Arbeitslosenzahlen und Immobilienmarkt sein. Halten sich die, dann wird sich auch der Bitcoin Preis halten. Wenn diese zu Probleme werden, dann sehen wir noch weit tiefere BTC Preise. Für das unwahrscheinliche Szenario, dass es zu einem 3. Weltkrieg kommt, würde ich nicht auf Bitcoin wetten. Persönlich erwarte ich eher ein Seitwärts oder Runter-Jahr für Bitcoin, aber nicht so drastisch wie 2022.

Julian Hosp

Michael Saylor: “FTX ist teure Werbung”

Springen wir nach Übersee zum Permabullen Michael Saylor. Er unterscheidet klar zwischen Bitcoin und dem Krypto-Sektor. Seiner Meinung nach sei das FTX-Disaster und der anschließende Crash eine “teure Werbung für Bitcoin”. Während die Krypto-Industrie derzeit unethisch, unsolide und unverantwortlich sei, sei die einzig mögliche Zukunft für Kryptowährungen, eine regulierte Umgebung zu schaffen. Geht es nach Saylor, ist die langfristige Bitcoin-Prognose gut.

The FTX collapse is an expensive ad for #Bitcoin. Too many good ideas have been pursued by the #Crypto industry in an unethical, unsound, irresponsible fashion. The only viable future is registered digital assets trading on regulated digital exchanges. pic.twitter.com/PkNdj5RmDl

— Michael Saylor⚡️ (@saylor) November 14, 2022

Justin Sun und Nayib Bukele stapeln BTC

Der schwer umstrittene Präsident Nayib Bukele hält derweil unverdrossen an seiner Wette fest und leert die salvadorianische Staatskasse, um sie mit BTC zu füllen. Seine Twitter-Ansage am 17. November: “Wir kaufen ab morgen jeden Tag einen Bitcoin.” Tron-CEO Justin Sun schließt sich im Handumdrehen an:

We echo @nayibbukele’s initiative in buying #Bitcoin daily. We will also buy one #Bitcoin everyday starting tomorrow! 🫡

— H.E. Justin Sun🌞🇬🇩🇩🇲🔥 (@justinsuntron) November 17, 2022

Wir spiegeln die Initiative von Nayib Bukele, täglich BTC zu kaufen. Wir werden auch ab morgen jeden Tag einen BTC kaufen.

Justin Sun, CEO von Tron

Die Bitcoin-Prognose der beiden dürfte klar sein: Es geht bergauf.

Investmentpunk: “Kauft keinen Dreck.”

Gerald Hörhan, besser bekannt als “Investmentpunk” findet klare Worte für die aktuelle Situation. Das FTX-Desaster sieht auch er als fatal an. Doch auch seine langfristige Bitcoin-Prognose ist gut. So erklärt er gegenüber BTC-ECHO:

Die FTX Causa war der Lehmann-Moment der Kryptobranche. Massiver Betrug. Die Preise von BTC und ETH sind angesichts dessen, was passiert ist, einigermaßen resilient geblieben, auch die Gemini Causa hatte keinen nennenswerten Einfluss.

Ist Krypto tot? Definitiv nein. Wenn alle sagen “der Markt ist tot”, ist es meist kein schlechter Zeitpunkt für den Einstieg. Am besten man benutzt beschleunigte Ansparpläne, denn kurzfristig besteht noch Downside-Potenzial. Wir befinden uns in einem harten Kryptowinter, aber nach jedem Winter kommt ein Sommer. Aber Vorsicht: Kauft keinen Dreck. 90 Prozent aller Kryptoprojekte und mehr als 95 Prozent aller NFT Projekte werden vom Markt verschwinden und keinen Sommer mehr erleben

Gerald Hörhan, Investmentpunk

Bitcoin-Prognosen: Immer ohne Gewähr

Ein bisschen Hopium wird den gepeinigten Krypto-Fans da draußen kaum schaden. Doch auch hier muss hinzugefügt werden: Bitcoin-Prognosen sind immer mit Vorsicht zu genießen. Die magische Glaskugel haben wir noch immer nicht gefunden.

   
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