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Solana, Crypto.com oder Nexo: Wer crasht nach FTX Crash als Nächstes am Kryptomarkt?

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In den letzten 2-3 Wochen hat sich der Markt vom FTX Crash wieder langsam stabilisiert. Eine der größten Krisen des Marktes haben die Kurse noch relativ glimpflich überstanden. Doch die Unsicherheit am Markt ist weiterhin groß. In der Zeit nach dem FTX Crash kamen immer wieder Gerüchte auf, dass andere Krypto-Projekte ebenfalls insolvent sein könnten. Welches Projekt hat das größte Risiko für eine Insolvenz?

In diesem Artikel schauen wir uns verschiedene Krypto-Unternehmen an und analysieren, wie wahrscheinlich eine Insolvenz dieser Projekte ist.

Was sorgte für die Insolvenz von FTX?

Sam Bankmann-Fried galt als einer der größten Stars in der Krypto-Welt. Mit seinen Unternehmen FTX und Alameda Research konnte der Milliardär in den letzten Jahren massive Erfolge feiern. Doch in den letzten Wochen wurde bekannt, dass es erhebliche Lücken in den Bilanzen der genannten Unternehmen gab. Weiterhin hielt FTX auch erhebliche Mengen seiner Rücklagen in Form des FTX Tokens, der volatil im Wert ist.

Nach einer Ankündigung von Binance, alle seine FTX Token zu liquidieren, sah der Preis des FTX Tokens einen Einsturz und verlor mehr als 90%. Damit musste FTX in die Insolvenz gehen. Weiterhin kam es wohl zu einem massiven Hack auf der Plattform, bei der Token im Gegenwert von 400 Millionen US-Dollar entwendet worden.

Kann der FTX Crash eine Kettenreaktion auslösen?

Der FTX Crash hat massive Verluste bei den Kryptowährungen ausgelöst. Der Bitcoin verlor 25% und die Altcoins meistens über 30% an Wert. Doch vor allem hat die Unsicherheit am Kryptomarkt stark zugenommen. Wie viele weitere Unternehmen haben ebenfalls versteckte Löcher in der Bilanz und stehen auf tönernen Füßen?

Einige Beobachter haben vermutet, dass die Implosion von FTX eine Kettenreaktion auslösen könnte. So könnten finanzielle Schwierigkeiten von anderen Unternehmen aufgedeckt werden und dadurch diese Projekte als Nächstes in Schwierigkeiten geraten. Dies würde den Kursen noch mehr schaden.

Welche Projekte sind nach dem FTX Crash weiter gefährdet?

Mit dem FTX Crash kamen neue Projekte in den Fokus, die Schwierigkeiten mit ihren Bilanzen haben könnten. Wir stellen 3 Projekte vor, über die viele Fragen in den letzten Wochen aufgekommen sind:

1. Solana

Solana hatte enge Verflechtungen mit den Unternehmen von Sam Bankmann-Fried. Dadurch stiegen in den letzten Wochen die Zweifel an der Seriosität des Projektes. Schon letztes Jahr geriet Solana in die Kritik, da es zu mehreren Netzwerkabstürzen aufgrund von Überlastung mit hohem Transaktionsload kam.

Solana ist eine der meistgenutzten Blockchains im DeFi-Bereich und vor allem bei den NFTs (Nummer 2 hinter Ethereum). Eine Implosion von Solana hätte wahrscheinlich die schwersten Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Die Solana Foundation setzte jetzt auf Transparenz und legte ein Dokument offen, in dem sie 180 Millionen US-Dollar Verlust zugaben. Allerdings seien die Rücklagen von Solana immer noch sehr hoch und eine schwierige finanzielle Situation liege nicht vor.

2. Crypto.com

Solana scheint zwar vom FTX Crash geschädigt geworden zu sein, hat aber wohl genug zum Überleben. Doch vor allem die Fragen um Kryptobörsen nahmen in den letzten Wochen zu. Gerade unter den großen Börsen soll es viele finanzielle Schwierigkeiten geben. Besonders unter Beschuss stand Crypto.com, die ähnlich wie FTX in den letzten 1-2 Jahren durch aggressives Marketing auffiel.

Der CEO Kris Marszalek wendete sich aber entschieden gegen die Gerüchte, dass sein Unternehmen ebenfalls in finanziellen Schwierigkeiten stehe. Er versprach eine zunehmende Transparenz in der Zukunft und gab bekannt, dass die Bilanzen vom Unternehmen sehr gut aussehen. In den letzten Tagen stieg der Preis des CRO Tokens auch wieder an.

3. Nexo

Das Krypto-Lending ist in den letzten Monaten vor allem durch die Insolvenz von Celsius in Verruf geraten. Nun steht auch der größte Krypto-Lending-Anbieter Nexo in der Kritik. Das Unternehmen besteht seit 2018 und hat mittlerweile 5 Millionen Kunden.

Laut einem Audit habe Nexo allerdings im Moment Verbindlichkeiten von fast 2,8 Milliarden US-Dollar gegenüber seinen Kunden. Allerdings würden die Assets nur einen Wert von 365 Millionen Dollar betragen, davon 315 Millionen Dollar in Form eigener Nexo-Token.

Nexo hat auf Twitter Stellung genommen und wollte die Zahlen gerade rücken. Doch die Situation erweckt böse Erinnerungen an die Situation bei FTX und als Krypto-Lender steht Nexo unter besonderer Beobachtung.

   
Quelle

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