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Wer ist Cathie Wood, die beste Investorin der Welt?

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Während die Welt die Stirn in Sorgenfalten legt, bleibt Cathie Wood ihrer Strategie treu. Jene Frau, die gerne als beste Investorin der Welt bezeichnet wird, kauft auch diesmal in der Krise nach. Als Bitcoin immer mehr an Wert verlor, nutzte Wood die Gelegenheit und stockte ihr Portfolio auf.

Eine Trendwende ist vorerst nicht absehbar, doch das hielt Wood nicht davon ab, auf breiter Front nachzukaufen. Dies betraf nicht nur Aktien der Kryptobörse Coinbase, deren Bestand sich nun auf 4,7 Prozent der ausstehenden Aktien erhöht hat. Wood griff zu, als der Skandal rund um FTX bereits geplatzt war und die Werte nach unten rasselten.

Keine Angst vor Kurseinbrüchen

Selbst beim Grayscale Bitcoin Trust kaufte Wood nach, obwohl derzeit finanzielle Probleme von Genesis im Raum stehen. Die Investorin lässt sich offenbar weiterhin nicht beunruhigen und bleibt ihrer Strategie „Buy the crash“ treu. Damit beweist einige der wenigen Fondsmanagerinnen der Wall Street weiterhin Nerven wie Drahtseile.

Nach über 40 Jahre Berufserfahrung ist Cathie Wood selbst ein „Wolf of Wall Street“ geworden. Sie führt die ARK Invest (Active Research Knowledge) und verwaltet damit ein Vermögen von rund 50 Milliarden Dollar (Stand Februar 2021). Verluste nimmt sie locker, schließlich wird es so, laut ihrer Aussage, nie langweilig. Sie selbst gilt mit einem Privatvermögen von 250 Millionen Dollar als eine der reichsten Self-Made-Frauen der USA.

Karrierestart bei Art Laffer

Die Kalifornierin begann ihre Karriere bereits während des Studiums. Damals arbeitete sie unter Art Laffer, einem bekannten Ökonomen, der unter anderem ein wichtiger Berater für US-Präsident Ronald Reagan war und dessen wirtschaftsliberalen Kurs mitentwickelte. Seine sogenannte Laffer-Kurve zeigt den Zusammenhang zwischen Steuereinnahmen und Steuersatz. Nach ihrem Abschluss mit Summa cum laude wechselte sie zu mehreren Fonds und arbeitete als Analystin und Portfolio Manager.

Sie spezialisierte sich auf volatile Investitionen und entwickelte bald eine eigene Anlagestrategie. Folgerichtig gründete sie im Jahr 2014 ihre eigene Firma, ARK Invest. Seither arbeitet sie dort als CEO und Chief Investment Officer. Dort investierte sie jede Menge eigenes Geld. Das Unternehmen hat seinen Sitz in New York und beschäftigt nicht einmal 50 Mitarbeiter. Das von ihm verwaltete Vermögen hat sich innerhalb weniger Jahre verdreifacht. Manche Fonds wuchsen um bis zu 40 Prozent pro Jahr.

Fokus auf disruptive Technologien

Wood setzt in ihrer Strategie verstärkt auf disruptive Technologien. Als solche bezeichnet man Innovationen, die bestehende Produkte am Markt verdrängen und vollständig ersetzen. Kein Wunder also, dass Wood schon frühzeitig auf Tesla setzte, das heute als Vorbild für die Automobilindustrie gilt.

In einem Punkt unterscheiden sich Cathie Wood und ihr Unternehmen ARK Invest jedoch deutlich vom Markt. Alle Recherchen werden öffentlich gemacht und sind damit einsehbar. Damit die Gesellschaft auch zukünftig die Nase bei disruptiven Technologien vorne hat, setzt ARK Invest auf ein junges Analystenteam. Dessen Aufgabe besteht einzig darin, innovative Unternehmen zu identifizieren. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist auf zahlreichen Kanälen im Netz abrufbar. So versucht Wood, das Vertrauen von Investoren zu gewinnen.

Gradmesser für die Zukunft der Kryptobranche

So erfolgreich 2020 für ARK Invest war, so schwierig stellt sich die Lage seit 2021 dar. Zeitweise verloren die Fonds bis zu 25 Prozent. Hier ist also Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Damit eine neue junge Generation von Frauen es in der Finanzwelt zukünftig leichter hat als sie selbst, hat Cathie Wood 2018 ein Ausbildungsprogramm für Frauen gegründet. Diese soll jungen Frauen die Welt der Hochfinanz näherbringen und sie fördern.

Cathie Wood wird gerne als beste Investorin der Welt bezeichnet. Bisher konnte sie oft von ihrem Riecher für neue Technologien und Plattformen profitieren, die konkrete Lösungen für aktuelle Probleme anbieten. Die Kryptobranche blickt gerne auf ihre Investitionen, weil sie ein guter Gradmesser für die Zukunft sein können.

   
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